Warum werden so wenige Menschen reich?

Menschenmenge

1% der Bevölkerung besitzt rund 44% des weltweiten Vermögens. Natürlich ist die Rede von dem „reichsten“ bzw. finanziell wohlhabendsten Prozent der Bevölkerung. Doch warum gelingt diesen wenigen Menschen was so vielen anderen nicht gelingt? Es ist mal wieder Zeit über Reichtum, Neid, Erbschaftssteuer und Vermögensverteilung zu sprechen.

Wie ist das Vermögen verteilt?

Ungleich. Das beschreibt es wohl am besten. 1% der Menschen besitzt 44% des Vermögens weltweit (1). In Österreich sprechen wir von 39%. Dazu gab es erst vor kurzem eine neue Studie (2) in der festgestellt wurde, dass der Vermögensanteil, mit 26%, bisher falsch geschätzt wurde. In Deutschland wird das Vermögen des reichsten Prozent auf 35% (3) geschätzt. Die reichsten 10% haben je nach Studienlage und Region zwischen 66% (AT) (4) und ~80% (Weltweit) des gesamten Vermögens.

Was für die reichen und superreichen erst mal toll ist, ist für den Rest jedoch weniger gut. Weltweit haben 56,6% nur 1,8% des weltweiten Vermögens. In Österreich besitzen die ärmsten 50% lediglich 2,5% des Gesamtvermögens. Diese ungleiche Vermögensverteilung nimmt übrigens über die Jahre zu. (5)

Was machen „die“ anders?

Da stellt sich als nächstes die Frage was die oberen 10% anders machen als der Rest. Die Antwort ist relativ einfach. Erben. Mehr als 71% der reichsten 10% in Österreich erben eine Summe von durchschnittlich 830.000€.

Diese Daten zeigen allerdings nur die Untergrenze, da die reichsten Haushalte kaum an freiwilligen Befragungen teilnehmen und ihre Wahrscheinlichkeit zu erben bzw. ihr Erbvolumen noch deutlich höher sein dürften.

Arbeiterkammer Österreich – Vermögensverteilung

Doch diese Antwort hilft uns nicht viel weiter. Wenn deine Eltern nicht gerade sehr wohlhabend sind wirst du vermutlich nie einen annähernd großen Betrag erben. Aber haben alle wohlhabenden Menschen geerbt? Natürlich nicht. Viele prominente Beispiele machen es uns vor. Elon Musk, Bill Gates, Steve Jobs, Jeff Bezos, Sam Walton, Warren Buffet, Mark Zuckerberg, Oprah Winfrey. Manche von ihnen mögen aus wohlhabenden Familien kommen, manche nicht, doch eines haben sie gemeinsam. Sie haben sich aus dem Nichts etwas aufgebaut. Sie haben Unternehmen gegründet die sie durch viel harte Arbeit zum Erfolg gebracht haben.

Kann ich das auch?

Nun ja, das mit dem Erben kannst du schwer beeinflussen. In den meisten Fällen wird das wohl nichts werden. Gehört deine Familie bereits zu den oberen Prozent kann es natürlich sein, dass du viel erbst und ausgesorgt hast. Das mit dem Unternehmen kann schon eher etwas werden. Du wirst zwar vielleicht nicht der nächste Jeff Bezos werden, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen das dir ein gewisses Vermögen beschert ist dafür durchaus im Rahmen des möglich. Der Nachteil, du wirst viel Zeit, Energie, Talent und Glück dafür brauchen. Deshalb schaffen das so wenige, denn die meisten gegründeten Unternehmen scheitern innerhalb der ersten vier Jahren (6). Obwohl es viele gar nicht erst versuchen ist die Konkurrenz groß. Der Weg zu solch einem erfolgreichen Unternehmen ist nicht einfach und viele scheitern oder geben auf.

Wie werde ich trotzdem reich?

Bleibt die Frage, wie werde ich reich ohne zu erben oder ein großes Unternehmen aufzubauen? Die einfachste Möglichkeit ist die Definition von Reichtum zu überdenken. Bist du erst dann reich wenn du zu den reichsten 10% gehörst, oder sind es 5%, oder gar 1%?

Lies auch: Ab wann ist man reich?

Ich habe eine andere Definition von Reichtum die ich nutze die du vielleicht schon kennst. Jene der finanziellen Freiheit.

Finanzielle Freiheit bezeichnet den Zustand in dem du alle Ausgaben langfristig durch passive Einkommensströme (Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden, etc.) begleichen kannst.

Finanzielle Freiheit und der Weg dorthin

Das positive an dieser Definition ist. Sie ist erreichbar. Sie ist realistisch. Und du brauchst in den meisten Fällen keine 50 Jahre dafür. Wenn du dich nun fragst wie das denn gehen soll lies hier weiter.

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