steigender Chart
Finanzielle Freiheit

Wie viel Rendite brauchst du?

Ich habe mir die letzten Tage wieder einmal viele Gedanken darüber gemacht welche Rendite ich auf meine Investitionen erzielen kann. Schließlich ist das ein entscheidender Faktor für mein Ziel mit 35 die finanzielle Freiheit zu erreichen. Dabei ist mir allerdings ein Punkt aufgefallen auf den ich hier genauer eingehen möchte. Nämlich die Frage wie viel Rendite ich denn eigentlich brauche um mein Ziel zu erreichen und wie ich das schaffe.

Mir ist also wieder einmal aufgefallen wie wichtig die Frage der erwarteten Rendite ist. Denn schlussendlich hängt vieles davon ab. Wie ich z.B. hier bereits geschrieben habe, konntest du in der Vergangenheit mit einer Rendite von 7% rechnen wenn du auf den Markt gesetzt hast. Investierst du dagegen in Einzelaktien oder andere riskante Produkte kannst du mitunter eine deutlich höhere Rendite erzielen, gehst allerdings auch ein höheres Risiko ein. Dadurch kannst du auch deutlich mehr verlieren. Die Frage ist also, welches Risiko musst du eingehen?

Welches Risiko musst du eingehen?

Das hängt schlussendlich von deinen persönlichen Zielen ab. Ich selbst rechne beispielsweise damit, dass ich etwa 6% Bruttorendite, oder knapp 4% Nettorendite brauche um mit 35 die finanzielle Freiheit zu erreichen. Dass ich nur so wenig Rendite brauche schaffe ich durch einen Job in dem ich gut verdiene gepaart mit geringen Ausgaben. Oder anders formuliert, einer hohen Sparquote. Wenn mir 5% Rendite reichen, ist es am einfachsten einfach mit einer ETF-Strategie zu fahren. Damit erreiche ich im Schnitt, mit einem verhältnismäßig geringen Risiko, bis zu 7% Rendite.

Das ist auch der Grund warum ich meine Anlagestrategie zur Zeit noch einmal überdenke. Wieso sollte ich mehr Risiko eingehen als notwendig? Klar 2% mehr Rendite machen über die Jahre viel aus, aber so wie es dir passieren kann, dass du dein Ziel 2 Jahre früher erreichst kannst du es auch 2 Jahre später erreichen. Es gibt leider keine Garantie. Das was ich allerdings aktiv steuern kann sind meine Einnahmen und meine Ausgaben. Auf diese habe ich deutlich mehr Einfluss.

Natürlich ist es reizvoll stattdessen bei der Rendite anzusetzen. Das habe ich in der Vergangenheit bereits bei Aktien versucht und bekomme in letzter Zeit immer mehr das Gefühl, dass trotz vorsichtiger Kalkulationen genau so oft mit meinen Berechnungen daneben liege wie ich richtig liege. Ich habe ein paar Kandidaten zu günstigen Zeitpunkten eingekauft, andere zu ungünstigen. Ich bin zwar nach wie vor der Überzeugung, dass sich das langfristig ausgleichen wird, stelle mir allerdings immer mehr die Frage ob es das Risiko wert ist Einzelaktien zu kaufen. Geldanlagen, egal ob in Aktien oder ETFs sind immer mit einem Risiko behaftet. Die Anlage in ETFs ist allerdings deutlich stärker diversifiziert und verringert das Risiko von einzelnen Werten abhängig zu sein.

Natürlich gibt es mehr Optionen als Aktien und ETFs. Im Moment setze ich mich stärker mit P2P-Krediten und Crowdinvesting auseinander und sehe besonders bei P2P-Krediten das Potential, durch ein stark diversifiziertes Portfolio, bei überschaubarem Risiko, eine gute Rendite einzufahren. Dazu jedoch in einem anderen Artikel mehr.

Rechne dir doch am besten einmal selbst aus wie lange es bei dir dauert bis du die finanzielle Freiheit erreichen kannst. Welche Rendite benötigst du dafür? Dann kannst du auch darüber nachdenken welches Risiko du eingehen musst bzw. möchtest und ob dir eine höhere Rendite das Risiko wert ist dein Ziel später zu erreichen falls etwas schief geht.

Vermögen:
Einkommen Netto pro Jahr:
Ausgaben pro Jahr:
Erwartete Rendite:
Sparbetrag:
Sparquote:
Finanzieller Freiheitsquotient:
Jahre bis zur finanziellen Freiheit:

ps: Der Rechner berücksichtigt aktuell keine Inflation, diese sollte also in der erwarteten Rendite berücksichtigt werden.

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