Dein Weg zur finanziellen Freiheit – Erhöhe dein Einkommen

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Um reich zu werden musst du einen gewissen Mindestbetrag verdienen. Dieser ist stark an deine Ausgaben gekoppelt, womit wir uns im nächsten Teil der Serie „Dein Weg zur finanziellen Freiheit“ beschäftigen werden. Heute beschäftigen wir uns jedoch damit wie du deine Einnahmen erhöhen kannst um das Ziel der finanziellen Freiheit schneller zu erreichen.

Die 7 Schritte zur finanziellen Freiheit
Um langfristig finanziell frei zu werden musst du
1. mehr einnehmen als du ausgibst,
2. deine Einnahmen erhöhen,
3. deine Ausgaben reduzieren,  
4. deine Schulden ab bezahlen, 
5. dein Geld intelligent anlegen,
6. am Ball bleiben,
7. wieder bei Erstens beginnen und jeden Punkt optimieren. 

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Dein Weg zur finanziellen Freiheit“. Darin wird aufbauend, anhand von sieben Schritten, der Weg zur finanziellen Freiheit beschrieben.

Dein Weg zur finanziellen Freiheit: 
1. Alles beginnt mit einem Entschluss.
2. Wie schnell wirst du finanziell frei?
3. Erhöhe dein Einkommen.
4. Einkommen ist nicht alles, die Sparquote entscheidet!
5. Werde deine Schulden los, die Zinsen fressen dich auf.
6. Investiere dein Vermögen langfristig. 

Wieso/Wann soll ich mein Einkommen erhöhen?

Das wieso ist schnell geklärt und stellt, sofern du die letzten Teile der Serie gelesen hast, keine Überraschung mehr dar. Höhere Einnahmen helfen uns bei gleichbleibenden Ausgaben eine höhere Sparquote zu erreichen. Die höhere Sparquote wiederum hilft uns unmittelbar dabei schneller unser Ziel, die finanzielle Freiheit, zu erreichen.

Das wann ist dann schon etwas individueller. Um so älter du bist und um so näher du deinem Ziel der finanziellen Freiheit bereits bist, um so geringer ist die Auswirkung eines höheren aktiven Einkommens auf dein Ziel. Wenn du älter bist hast du natürlich weniger Jahre übrig in denen du von den Zinsen profitieren kannst. Ist dein FFQ bereits bei 90% angelangt trägt dein passives Einkommen ohnehin bereits 90% deiner Ausgaben. Die restlichen 10% sollten also auch durch einen deutlich geringeren Arbeitsaufwand erreichbar sein. Lediglich wenn dein FFQ nur ein Zwischenziel ist und du diesen langfristig deutlich erhöhen willst um dir mehr leisten zu können gilt das natürlich nicht.

Finanzieller Freiheitsquotient (FFQ) = passive Einnahmen / Ausgaben
Der FFQ spiegelt das Verhältnis deiner passiven Einnahmen zu deinen Ausgaben wieder. Ist das Verhältnis größer 1 (100%) kannst du von deinen passiven Einnahmen leben.

Dein Weg zur finanziellen Freiheit – Alles beginnt mit einem Entschluss

Da dein aktives Einkommen üblicherweise unmittelbar mit einem höheren Arbeitseinsatz, also mehr Zeit korreliert, stellt sich die sehr individuelle Frage. Wie viel willst und kannst du arbeiten? Ich selbst habe mit 28 Jahren für mich entschieden weniger arbeiten zu wollen und meine Arbeitsstunden auf 27 Stunden pro Woche zu reduzieren. Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits einen guten Teil auf dem Weg zur finanziellen Freiheit geschafft. Durch eine Stundenreduktion muss ich zwar eventuell 2-3 Jahre länger arbeiten, dafür habe ich insgesamt mehr Zeit für mich.

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Wie erhöhe ich mein Einkommen?

Die Wege dein Einkommen zu erhöhen sind vielfältig, um so älter du wirst um so schwieriger oder weniger lohnenswert sind manche davon.

Ausbildung & Fortbildung

Der erste Schritt, wenn du jung genug bist oder diese Option noch offen steht, ist es sich eine Branche auszusuchen die generell gut bezahlt wird. In manche Branchen kannst du auch später noch gut wechseln, in manchen Branchen ist das schwieriger.

In meinem Artikel „Dein größtes Kapital bist du!“ habe ich aufbereitet wie viel du durchschnittlich, abhängig von deinem Alter und deinem Bildungsabschluss in deinem Leben verdienen kannst. Das Ergebnis war ziemlich eindeutig. Ein Hochschulabschluss zahlt sich üblicherweise aus, spätestens mit 40 hast du deutlich mehr verdient als mit jedem anderen Weg. Im Durchschnitt, Ausreißer gibt es natürlich immer. Eine Grundregel bleibt jedoch wichtig. Versuche einen Job zu finden der dir Spaß macht. Wenn du deinen Beruf nur nach dem potentiellen Einkommen aussuchst und dann keine Freude daran hast, kann das Gehalt, meiner Meinung nach, fast nicht hoch genug sein.

Allerdings muss es nicht zwangsläufig ein Hochschulabschluss sein. Auch über Fortbildung, Berufsbegleitende Ausbildungen, Umschulungen oder durch ein Gespräch mit dem Chef und mehr Einsatz sind Verbesserungen möglich. Zusätzlich kannst du damit dein Risiko, einmal ohne Job da zu stehen, minimieren.

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Das sind die klassischen Möglichkeiten die für die meisten von uns verhältnismäßig leicht umzusetzen sind. Denn der Großteil von uns arbeitet in einem klassischen Angestellten-Job. In diesem gibt es zwei Möglichkeiten, mehr arbeiten oder klüger arbeiten.

Mehr arbeiten oder klüger arbeiten?

Sehen wir uns das kurz noch einmal genauer an. Welche Möglichkeiten haben wir mehr zu arbeiten? Du kannst in deinem Job Überstunden leisten. Hier hängt es stark von deinem Arbeitgeber und deinem Vertrag ab ob sich das für dich lohnt. Du kannst dir jedoch auch einen Zweitjob suchen in dem du nebenbei Geld verdienst. Über Stichworte wie Minijob, Nebenjob oder Wochenendjob solltest du einige Möglichkeiten finden.

Die zweite Möglichkeit, „klüger arbeiten“ setzt auf einen anderen Weg. Hier versuchst du vor allem deinen Wert für deinen Arbeitgeber zu erhöhen. Dies gelingt dir durch Fortbildungen, Qualifizierungen und ausgezeichnete Arbeit. Vielleicht gibt es in deiner Arbeit ja sogar ein Bonusprogramm in dem du mehr verdienst wenn du mehr leistest?

Selbständigkeit oder Hobby zu Geld machen?

Eine andere Möglichkeit bietet die Selbständigkeit. Du könntest dir beispielsweise neben deinem Job dein eigenes Business aufziehen. Vielleicht hast du ja eine Idee mit der du neben deinem Job noch etwas dazu verdienen kannst. Der Vorteil hiervon. Du machst dich langfristig unabhängig von deinem Arbeitgeber und bist besser abgesichert wenn dein Arbeitsplatz einmal nicht so sicher ist. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten.

Sieh dir am besten deine Hobbies und Interessen genauer an und frage dich ob du mit einem davon auch Geld verdienen könntest. Dazu musst du entweder deutlich mehr Wissen angesammelt haben als der Durchschnitt und dieses vermitteln können oder du musst ein Produkt herstellen können für das andere Menschen bereit sind Geld zu zahlen.

Wenn du schon dabei bist dir deine Hobbies genauer anzusehen musst du dich übrigens nicht nur auf die Selbständigkeit konzentrieren. Falls du hobbymäßig programmierst kannst du diese Fertigkeit sowohl Nebenberuflich als auch als Selbständiger anbieten. Spielst du schon seit Jahren Gitarre? Dann könntest du Nachhilfe geben. Bist du in einer Sportart besonders gut? Vielleicht braucht ein Verein in deiner Nähe einen Co-Trainer? Damit wirst du langfristig zwar nicht das große Geld machen, es ist aber eine gute Möglichkeit etwas dazu zu verdienen, sich noch intensiver mit einem Thema auseinander zu setzen das einen interessiert und im Optimalfall auch anderen Menschen bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen.

Unterscheide zwischen aktivem und passivem Einkommen

Bei deinem Versuch dein Einkommen zu erhöhen solltest du auch zwischen aktivem und passivem Einkommen unterscheiden.

Lies auch: Passives Einkommen vs aktives Einkommen

Der Aufbau von passiven Einkommensströmen dauert meist länger und ist Anfangs mit Aufwand oder Investitionen verbunden. Allerdings schadet es nicht sich schon früh Gedanken über Möglichkeiten, neben klassischen Investments in Aktien und Immobilien, zur Erzeugung eines passiven Einkommens Gedanken zu machen. Besonders wenn du dich mit der Selbständigkeit auseinander setzt kann es Sinn machen sich auch darüber Gedanken zu machen ob der zusätzliche Verdienst direkt an deine Arbeit geknüpft sein soll (z.B. Gitarren Unterricht) oder ob du langfristig unabhängiger von deinem Zeiteinsatz sein möchtest (z.B. Onlineshop oder E-Book).

Andere Möglichkeiten

Bestimmt gibt es noch ganz andere Möglichkeiten. Eine davon wäre es beispielsweise an der Verlosung eines bedingungslosen Grundeinkommens teil zu nehmen. Der gemeinnützige Verein „Mein Grundeinkommen e.V.“ hat schon vor einer Weile ein Projekt gestartet um heraus zu finden wie sich ein Grundeinkommen auf die Menschen auswirkt. Die Teilnahme ist mit keinen Kosten verbunden. Wenn du dich hier anmeldest erhöhst du deine Chancen zu gewinnen in dem du dich mit mir vernetzt. Sollte ich einmal gewinnen wird ein zweites Grundeinkommen in meinem Freundeskreis verlost und umgekehrt.

Zusammenfassung

  • In manchen Branchen verdienst du besser als in anderen. Wenn dir dein Job keinen Spaß macht, bringt das allerdings auch nichts.
  • Diversifikation und Fortbildungen sind wichtig, sie können dein Gehalt verbessern und dein Risiko minimieren.
  • Ab einem gewissen Alter und FFQ bringt eine Erhöhung des aktiven Einkommens immer weniger.
  • Um so besser der Abschluss, um so höher im Durchschnitt das Gehalt.
  • Aktives Einkommen wird durch harte Arbeit unmittelbar erarbeitet.
  • Passives Einkommen wird durch langfristig angelegte Arbeit und Geld verdient.
  • Ein Nebenjob oder die Selbständigkeit können dein Einkommen erhöhen.
  • Überlege ob du ein Hobby erweitern kannst so, dass du damit Geld verdienen kannst.

Weiter mit Teil 4: Einkommen ist nicht alles, die Sparquote entscheidet

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